«

»

Nov 09

Trump ist US Präsident,

Trump ist  US Präsident,

 

Hillary Clinton könnte als erste weibliche Präsidentin der USA in die Geschichte eingehen, so die  Mainstream Medien. Schon machten sich die Mainstream Medien auf, sich Gedanken darüber zu machen, ob die weibliche Macht der Hillary Clinton, der Angela Merkel, der Theresa May, Christine Lagarde  und  Janet Yellen  die Welt besser machen würde. An diesem Thema weibliche Macht ist erkennbar, wie oberflächlich analytisch Macht in den  Mainstream Medien verzerrt   wird. Das Verhalten der beiden Kandidaten gegenüber dem anderen Geschlecht wurde zwar auch zur Erweiterung der „Schlammschlacht“  zwischen beiden Kandidaten gebraucht, war aber offensichtlich für den Wähler nicht von Bedeutung. Von Bedeutung ist und war allerdings die Abneigung der Wähler gegenüber Hillary Clinton, die größer war  als gegenüber Donald Trump. Eine Abneigung die generell gegen Politiker und gegen  das Establishment dieser Gesellschaft besteht. Eine Abneigung, die erkennbar sich abzeichnete in der von den USA ausgehenden weltweiten  Occupy Bewegung, in dem aufkeimenden Gerechtigkeitsdiskurs eines US-amerikanischer Philosophen Michael J. Sandel, und in dem Gefühl vieler US Bürger so kann es nicht mehr weitergehen. Eine grundlegende Veränderung hatte der gegenüber Hillary Clinton unterlegene  demokratische Gegenkandidat Senator Bernie Sanders gefordert. Viele US Bürger finden  Bernie Sanders sympathisch. Bernie Sanders beklagt sich über die immer größere Kluft zwischen Arm und Reich und macht dafür die „Klasse der Milliardäre“ verantwortlich. Anfangs glaubte keiner daran, dass dieser Bernie Sanders  mit seiner „moralischen Reinheit“ ohne geplante Wahlkampfstrategie, ohne finanzielle Mittel  zu einem beachtlichen Gegenkandidaten innerhalb der demokratischen Partei aufsteigen würde. Aber dieser Bernie Sanders war ein typisches erkennbares Zeichen in dieser Präsidentschaftswahl.  Anhänger von Bernie Sanders haben mit den Wählern von Trump gemeinsam, dass sie Hillary Clinton nicht mögen und „Clinton für korrupt“ halten. Viele US Bürger sehen in dem jetzigen kapitalistischen marktwirtschaftlichen System den „amerikanischen Traum“ schwinden. Deshalb sind ihnen Politiker dieses Systems wie Hillary Clinton verhasst. Nicht einmal die doppelt so hohen eingeworbenen Wahlkampfspenden von 497,81 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu Donald Trump  von 247,5 Millionen  US-Dollar, konnten den Wahlkampf zu Gunsten Hillary Clinton entscheiden. Allein mit Geld ist auch in den USA offensichtlich eine Wahl nicht mehr zu gewinnen. Trump mag für den möglichen künftigen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier  ein „Hassprediger „ sein. Aber die US Bürger haben den politischen Neuling mit seinem Wahlspruch „“Make America Great Again“ Donald Trump zu ihrem Präsidenten gewählt.   Die US Bürger haben sich mit dieser Wahl ihr Land zurückgeholt.

 

JM

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Translate »