Wissenschaft und Forschung

BIOSIMILARS

Was  Sie über Biosimilars wissen sollten.

Der Verband Pro Generika beschreibt Biosimilars wie folgt:

„Arzneimittel, die mit Hilfe der modernen Biotechnologie hergestellt werden, haben viele neue Optionen zur Behandlung von schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen gebracht. Allerdings sind diese Biopharmazeutika auch besonders teuer. Das Ende des Patentschutzes, das bei vielen Biopharmazeutika bevorsteht, öffnet ein Fenster. Denn nach dem Patentablauf können Biosimilars als Folgeprodukte der ehemals patentgeschützten Biopharmazeutika hergestellt werden. Biosimilars sorgen bei höchster Qualität und gleicher Wirkung dafür, dass die Arzneimittelversorgung der Patienten auch im Bereich der modernsten Medizin bezahlbar bleibt.“

Aus http://www.progenerika.de/biosimilars/

 

Aus der Finanzkrise nichts gelernt ?

„What’s  the Use of Economics“   – Welchen Nutzen hat die Volkswirtschaftslehre -lautet der Titel eines neuen Buches, in dem namhafte Ökonomen die Frage aufwerfen, was sich in der Forschung und Lehre ändern muss. Mit der Finanzkrise 2007/2008 hat die Glaubwürdigkeit der Wirtschaftswissenschaftler  verloren, aber in der Forschung und Lehre hätte sich nichts geändert.  „Niemand habe die seit der Weltwirtschaftskrise von  1930 größte bevorstehende Finanzkrise vorhergesehen, beteuerten Politiker und Wirtschaftswissenschaftler. Die in Lehre und Forschung derzeit herrschenden Modelle beinhalten fundamentale Schwächen und sehen derartige Finanzkrisen nicht vor. Es stellt sich deshalb berechtigterweise die Frage, ob wir nicht wieder vor einer noch größeren Finanzkrise stehen und keiner erkennt diese nahende Krise?


Commons, Allmende

Die parteinahe „Heinrich Böll Stiftung“ der Grünen  hat  ein Buch mit dem Titel     „Commons -Für eine neue Politik jenseits von Markt und Staat“ herausgegeben. Die „Heinrich Böll Stiftung“  bewirbt dieses Buch  mit den Worten „Die Gemeingüter erleben angesichts der aktuellen Klima- , Finanz- und Ernährungskrise eine Renaissance“. Der Begriff „Commons“  entstammt aus dem Englischen und bedeutet „Gemeingut, Gemeinwohl oder Allmende“  (vgl. Wikipedia)  Allmende ist eher ein aus dem Mittelalter herrührender auf  gemeinsamen Besitz  einer Dorfgemeinschaft an Grund und Boden bestehender Rechtsbegriff.  In „Mein Wirtschaftslexikon“ wird Allmende als „für alle frei nutzbares Gemeineigentum  einer Ortsgemeinde,wie Wald , Wiesen und Ödland  bezeichnet. So hat sich die Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom, die im Jahre 2009 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt, insbesondere mit der Lösung lokaler Allmendeprobleme befasst. Nun ist dieser Begriff des Gemeingutes nicht zu verwechseln mit dem Begriff des  im wirtschaftswissenschaftlichen Sinne zu verstehenden  Gemeineigentums, was die Vergesellschaftung der Produktionsmittel zum Ausdruck bringt. Wirtschaftlich gesehen sind Allmendegüter eher wertlos, wie etwa zu bewirtschaftende Hochgebirgsalmwiesen. Commons , so beschreibt es die Bewerbung der „Heinrich Böll Stiftung“ des Buches  „beruhen nicht auf der Idee der Knappheit, sondern schöpfen aus der Fülle. Die Fülle gewisser Ressourcen, wie z. B Wasser oder Meeresfische, ist aber leider mittlerweile nicht mehr gegeben. Man spricht von der „Tragik der Allmende“, weil Allmendegüter für jeden frei verfügbar sind, der Einzelne aber zum Schaden des Allmendegutes handelt, wie beispielseise an der Überfischung der Meere zu sehen. Generell wird immer mehr die Frage nach einer neuen Wirtschaftsform gestellt. Wer sich mit derartigen Themen befasst sollte sich mit den unterschiedlichen Begrifflichkeiten auseinandersetzen.


Wasser

Translate »